Bambusbahn in Kambodscha Bamboo Train in Cambodia
Fast dreißig Jahre Krieg und die Schreckensherrschaft der Roten Khmer ließen das öffentliche Verkehrssystem in Kambodscha zusammenbrechen. Der Zugverkehr auf der einzigen Bahnstrecke zwischen der Hauptstadt Phnom Penh und Battambang kam komplett zum Erliegen.
Durch Selbstinitiative einiger Reisbauern konnte vor 25 Jahren mit der so genannten Bambusbahn der lebensnotwendige Transport zwischen Battambang in die abgelegenen Dörfer wieder aufgenommen werden. Was vorerst nur mit Muskelkraft und Holzstangen möglich war, wurde später durch umfunktionierte Wasserpumpen angetrieben.
Seitdem transportiert der 52-jährige Dung Chan mit einem sechs PS starken Motor vom Typ Kawasaki FG 230, zwei Achsen, einem Keilriemen und einer zwei mal drei Meter großen Bambusplattform Schulkinder, Marktfrauen, Wasserbüffel, Motorräder und Reissäcke auf dem maroden Schienensystem.
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Bildreportage mit 25 Aufnahmen
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